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Entwässerungsbetrieb Lutherstadt Wittenberg
Heinrich-Heine-Straße 8
06886 Lutherstadt Wittenberg

Kommunikation
Telefon: 03491/627-0
Telefax: 03491/627300
oder 03491/627301
elw@abwasser.wittenberg.de

letztes Update: 05.09.2017

Stellenausschreibung

Der Entwässerungsbetrieb Lutherstadt Wittenberg ist ein Eigenbetrieb der Stadt Wittenberg.
Die Aufgaben des Eigenbetriebes sind die schadlose Ableitung von Schmutz- und Regenwasser einschließlich der Klärschlammbehandlung und die Entsorgung des Abwassers aus Kleinkläranlagen und Sammelgruben

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist im Zuge einer Nachfolgeregelung folgende Stelle unbefristet zu besetzen:

Elektroniker (m/w) für Automatisierungstechnik

Ihre Aufgaben: – Einrichten komplexer rechnergesteuerter Anlagen – Installation und Einrichten von Hard- und Softwarekomponenten – Fehlersuche und Störungsbeseitigung – Anwendung verschiedener Prüf- und Messverfahren – Teilnahme am Rufbereitschaftssystem

Ihr Profil: – Abgeschlossene Berufsausbildung als Elektroniker/in, Elektriker/in oder Mechatroniker/in – Technische Kenntnisse beim Betrieb abwassertechnischer oder vergleichbarer Anlagen – Kenntnisse und sicherer Umgang mit Office-Anwendungen – Eigenverantwortliche, strukturierte Arbeitsweise – Engagement, Flexibilität, Teamfähigkeit – Führerschein Klasse B + BE

Die leistungsgerechte Vergütung erfolgt nach dem TVöD.
Wenn Sie Interesse an einem interessanten Aufgabengebiet haben, so sollten wir uns kennenlernen. Reichen Sie bitte Ihre aussagefähigen Unterlagen unter Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins bis 30.10.2017 an den

Entwässerungsbetrieb Lutherstadt Wittenberg
Heinrich-Heine-Str. 8
06886 Lutherstadt Wittenberg

letztes Update: 13.10.2017

SEPA Umstellung

Der Entwässerungsbetrieb stellt zum 1. Februar 2014 auf das neue, europaweit einheitliche SEPA-Verfahren um. Ab sofort müssen alle Lastschriftmandate den neuen SEPA-Richtlinien entsprechen. Sie werden informiert, brauchen selbst zunächst aber nicht agieren.

Im März 2012 hatte der Europäische Rat festgelegt, dass alle 28 EU-Mitgliedsstaaten und 5 weitere Länder das SEPA-Verfahren zum 1. Februar 2014 verbindlich einführen. Privaten Bankkunden wird für Inland-Überweisungen eine Übergangsfrist bis zum 1. Februar 2016 gewährt.
Schon heute finden Sie die neuen Kontodaten „IBAN und BIC“ auf Ihrem Kontoauszug und teilweise auch schon auf den Rückseiten Ihrer Geldkarten.

Was bedeutet die SEPA-Umstellung für den Entwässerungsbetrieb Wittenberg und für Sie als Kunden?
Bestehende Einzugsermächtigungen bleiben weiterhin gültig und werden in ein SEPA-Basislastschrift-Mandat umgewandelt. Ihre Bankverbindung wird automatisch auf das SEPA-Format umgestellt. Sie als unser Kunde werden mindestens 14 Tage vor der ersten Abbuchung sowohl über die Gläubiger-Identifikationsnummer des Entwässerungsbetriebes (DE56ELW00000020980) als auch über eine für Ihre Verträge geltende Mandatsreferenznummer informiert. Das erfolgt über die Jahresrechnung oder per Brief. Sie müssen für die Umstellung auf diesen europaweiten Standard selbst nichts veranlassen.
Künftig sind SEPA-Basislastschrift-Mandate nur in Papierform und mit einer originalen Unterschrift versehen gültig. Das neue Formular finden Sie im Dezember in unserer Kundenzeitschrift oder als beschreibbares Dokument auf unserer Homepage unter: www.abwasser.wittenberg.de im Download-Center unter „Kundenservice“.

Was ändert sich für Sie als Kunde noch?
Durch veränderte längere Einreichungsfristen bei der Bank können wir auf Kundenwünsche nicht mehr zeitnah reagieren. Das betrifft zum Beispiel Änderungen Ihrer Bankverbindung oder des Abschlagsbetrages. Hier müssen Sie uns bis zu 4 Wochen vor der nächsten Abbuchung informieren, damit noch alle Terminketten eingehalten werden können.

folgende Dokumente stehen als Download zur Verfügung:

letztes Update: 07.11.2013

Ein langer Weg zum Erfolg

20 Jahre Entwässerungsbetrieb der Lutherstadt Wittenberg

Erst überdimensioniert, jetzt steht das Unternehmen auf soliden Füßen.

Wittenberg (wg). Jahrzehntelang wurde das Abwasser ungeklärt in die Elbe geleitet, Umweltschützer forderten schon zu DDR-Zeiten den Bau einer Kläranlage. Doch erst nach der Wende war es soweit: 1990 beschloss der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Förderung des Pilotvorhabens Gemeinschaftskläranlage Wittenberg. „Es handelte sich deshalb um ein Pilotprojekt, weil erstmals im großtechnischen Rahmen kommunale und industrielle Abwässer gemeinsam behandelt werden sollten“, sagt Hans-Joachim Herrmann, der Stadtwerke-Geschäftsführer übernahm im April 1995 auch die Leitung des Entwässerungsbetriebes (ELW).

In der Silvesternacht dürfte Herrmann beim Knallen der Sektkorken nicht nur das neue Jahr begrüßt, sondern auch an den 20. Geburtstag des ELW gedacht haben. Denn der Stadtrat beschloss im März 1992 die Gründung des ELW rückwirkend zum 1. Januar 1992. „Am Anfang herrschte eine euphorische Stimmung“, erinnert sich der Betriebsleiter. Am 27. Januar 1995 nahm die Gemeinschaftskläranlage den regulären Betrieb auf, zuvor wurde die abwassertechnische Erschließung realisiert.
Die Euphorie schlug schon alsbald in eine Skandalstimmung um: Was die Entwicklung der Industrie und der Bevölkerung betraf, waren die Schätzungen viel zu optimistisch. „Es stellte sich heraus, dass das Klärwerk zu groß und zu teuer gebaut worden war“, erklärt Herrmann.

Insgesamt wurden damals etwa 200 Millionen Euro investiert.
Mit mehr als 50 Einzelmaßnahmen wurde in den vergangenen 15 Jahren ein strikter Optimierungskurs gefahren, um mehr Abwasser aus Stadt und Umland zwecks verbesserter Auslastung einzuleiten, Betriebskosten und Kreditkosten zu senken. Zu den Maßnahmen gehörten unter anderem Kosteneinsparungen im Energiebereich, eine effizientere Arbeitsweise im Klärwerk, eine optimierte Finanzierung sowie das Cross-Border-Leasing (CBL). Der CBL-Vertrag mit einem US-amerikanischen Investor wurde im Mai 2000 abgeschlossen.
„Es war ein langer Weg, bis wir Erfolge verzeichnen konnten“, so Herrmann. 32 Millionen Euro Schulden wurden abgebaut, fünfmal in Folge die Abwassergebühren gesenkt. Der aktuelle Schuldenstand beziffert sich auf 82,8 Millionen Euro. Und was besonders entscheidend ist: Die Qualität des in die Elbe eingeleiteten Wassers hat sich grundlegend verbessert, kein Vergleich zu Vorwendezeiten. „Seit Inbetriebnahme des Klärwerks wurden die strengen gesetzlichen Grenzwerte noch nie überschritten“, betont der Betriebsleiter.
Mehr als vier Millionen Kubikmeter Abwasser fallen jährlich aus Wittenberg und Umgebung aus der Industrie sowie den privaten Haushalten an. Dabei entstehen circa 6.500 Tonnen Klärschlamm, die als Sekundärrohstoff in der Landwirtschaft und zur Kompostierung verwendet werden. Die im Klärschlamm enthaltenen Mikroorganismen übernehmen in der neuen Klärschlammfaulung samt Biogasanlage auf natürliche Weise den Abbau des Klärschlamms zu Methangas vor.
Bei der Verbrennung des Biogases werden im Blockheizkraftwerk Strom und Wärme erzeugt, welche die Betriebskosten erheblich senken. Gleichzeitig verringert sich die Menge des zu entsorgenden Klärschlamms von 6.500 auf rund 3.500 Tonnen. Damit kann der ELW mit der neuen, im Dezember 2011 in Betrieb genommenen Anlage im Jahr rund 400.000 Euro einsparen. Herrmann: „Mit solchen Investitionen in innovative Technologien wollen wir uns weiterentwickeln und unsere Betriebsprozesse weiter optimieren.“

Quelle: Super-Sonntag vom 07.01.2012 um 21:36:12

letztes Update: 07.06.2012

Ausbildung

Wir bilden aus

letztes Update: 05.01.2017

Ausbildung

Der Entwässerungsbetrieb Lutherstadt Wittenberg bietet auch für das Jahr 2017 die Ausbildung der Fachkraft für Abwassertechnik an.
Nachfolgend eine kurze Beschreibung der …zum Artikel

Besichtigung

So funktioniert eine Kläranlage...

letztes Update: 14.02.2012

Besichtigung

…und wenn Sie genauer erfahren möchten, wie die Kläranlage Wittenberg arbeitet, vereinbaren Sie rechtzeitig einen Besuchstermin.
Wir erklären Ihnen während eines Rundganges gerne wie moderne …zum Artikel

Gestaltung und technische Umsetzung: Systemhaus Wittenberg

www.systemhaus-wittenberg.de